Archiv für März 2010

improvisationen II

bei einer spazierfahrt durch den wedding entdeckt: urnenfriedhof gerichtsstrasse das krematorium wedding wurde 1912 eröffnet und ist wohl das älteste der stadt

biki-schau am weltfrauentag

anlässlich des heutigen tages gibt die TAZ eine männer-taz heraus. ich bin gespannt aber auch skeptisch. laut mädchenmanschaft wird das thema „männerkrise“ als differenziert verhandelt bezeichnet…ich werde sie mir wohl zulegen und mal schauen.

laut zfg der hu-berlin wird der weltfrauentag dieses jahr 100 jahre und macht auf eine berliner wanderausstellung, die in marzahn-hellersdorf startet, aufmerksam.

in vielen zeitungen wird das thema heute angeführt:
süddeutsche
zeit
tagesspiegel
auch ganz viel bei dieStandart.at
in der FAZ prinatausgabe finden sich im politikteil ein mini interview über frauen in afgahnistan.
das feuilleton der zeitung hat den tag wohl vergessen, was auch daran liegen kann, dass claudius seidel (redaktion feuilleton) gestern einen ganz, naja wie soll ich sagen, schlimmen auftritt im zdf nachtmagazin hatte. zwar off topic aber dennoch unterhaltsam dank h.m.broder. :D

damit es noch was zum froh sein gibts hier ein wenig musik:

to be continued

„für immer punk möchte ich sein“

ganz neu und mit großer liebe für sex pistols & the ramones

ärgerliches…zumindest ein wenig

die gesammte debatte um das buch von helene hegemann und die plagiatsvorwürfe im zusammenhang mit dem blogger arien, nerven sooo sehr. nicht nur, weil man tagelang nichts anderes liest wie z. b. in der FAZ. was mich aber auch schon an filmen wie berlin calling nervt, ist diese geilheit auf die präsentation einer bestimmten „kultur“ die mit jugend, spätpubertär, abgefucked sein, perspektivlos anfängt und bei sex, pillen, techno und berghain endet.

meine güte es nervt so dieses gejammer und das zur schau stellen des eigenen selbstmitleids.
es geht sooo vielen anderen menschen ähnlich schlecht in dieser gesellschaft. im unterschied zu denen die jammern tun sie aber etwas dagegen: sie üben kritik an den herrschenden verhältnissen in dieser gesellschaft und versuchen etwas an den verhältnissen zu verändern!
und das bedeutet sie nehmen drogen, haben (homosexuellen) sex und feiern wild im berghain, oder einem anderen schuppen in berlin, weil da gibts ja genug von z. b. :// about blank und geniessen es, weil es einen ab und an die abgefuckten verhältnisse vergessen lässt.

wer sich dennoch mit jugend, love, drogen und sex beschäftigen will, sollte gretchen mein mädchen lesen. wer es wirklich und echt abgefuckt haben will, der soll doch nochmal kurz an die achtziger in berlin und die szenedroge heroin denken. hierfür empfehle ich den klassiker der abgefuckten jugend-geschichten: wir kinder vom bahnhof zoo