„>>die proletarier haben nichts zu verlieren als ihre ketten<< heidi klum“

eigentlich wusste ich noch nicht wie ich die überschrift, also heidi klum und den kapitalismus unter einen hut bekomme, aber ich fand das zitat-zitat so gut und am ende ist es mir doch ganz gut gelungen wie ich finde…

ok ich komme zu den dingen die sich seit ein paar wochen angesammelt haben.
zuallererst muss ich, auch wenn das im grunde ja gerade alle tun, auf diese lustige debatte in den diversen feuilletons hinweisen. angefangen mit einer autorin mit dem irritierenden namen pauer (ich spreche: power). „schmerzenesmänner“ heißt der artikel und er bereitet auch schmerzen. was man eigentlich gleich wissen müsste, da es sich um einen zeit artikel handelt.
inhalt?: bla bla männer werden weicheier und frauen nervt das, und schuld ist wie auch bei atomstrom und krebs, der feminismus. (ob heidi klum wohl auch deswegen beziehungsstress hat?)

auf diesen artikel gab es antworten und ich werde die hier nicht alle an den start bringen das wäre zu mühselig sondern nur zwei, die sich wie sollte es auch anderes sein kritisch mit der ansicht von fr. pauer auseinander setzen. der eine interessanterweise in der faz vom 17.1. zu finden.
„küssen kann man nicht alleine“ von jenny friedrich-freska. der zweite ist aus der jungle world „heul doch, mann!“
edit:

„Doch wo ist er zu finden, der reflektierte, sensible, weinerliche Mann? In der Dorfkneipe »Zum Wildschwein«, bei McFit, im Marzahner Jugendclub oder in der Kreuzberger Naunynritze?“

ganz genau das frage ich mich auch!

ich freu mich schon darauf wenn die piraten ihren senf dazu geben werden ♥

das zweite thema welches mich heute beschäftigte ist der kapitalismus (war ja klar…). um genau zu sein um einen kritischen blick auf die kritik an ihm, die diesmal aus der richtung der „manager und banker“ kommt. „leiden am kapitalismus“ so der titel und schon wieder von einer autorin (heike göbel – ich mach das nicht mit absicht…) obwohl die autorin die kritik der kritiker zum teil nachvollziehen kann ist sie doch der ansicht, dass der kapitalismus doch mehr vor- als nachteile bietet. der_die werte leser_in soll doch bitte mal nach china schauen und wie gut es doch den chinesen, dank der kapitalisiserung geht. der artikel endet mit der ansage:

„Kritik am Kapitalismus ist berechtigt – wenn sie wirklich darauf zielt, seine Prinzipien zu stärken. Denn allein ein gut funktionierendes Marktsystem ist leistungsfähig genug, um Armut und Hunger überall zu besiegen.“

spontan fällt mir da der doppelt freie lohnarbeiter ein und ich empfehle der autorin an dieser stelle das kapital band 1 s. 742ff. (und auch eigentlich alle seiten davor und danach)

passend in diesem moment auch das hier:

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email